Das Hauptthema der 5. Ausgabe von Affiliate MusikxX ist diesmal Postview. Dabei werden wir uns in einer Diskussionsrunde die Vorteile und Bedenken der Postview-Technologie im Affiliate Marketing anschauen.
Meine Gäste dazu sind Ingo Kamps (cayada) und Günther Giani (affiliate-marketing.de).
Die Sendung beginnt allerdings wie immer mit News aus der Branche:
- Rückblick auf die 10. Affiliate NetworkxX + Interviews
- Affiliate Dinner ein voller Erfolg
- Ranking der besten Affiliate-Agenturen und Netzwerke
- Affiliate Marketing in den Niederlanden
- Vorschau auf die Affiliate TactixX 2011
- Stornos im Affiliate Marketing
- Recap Budapest Affiliate Conference 2010
Termine
- 18.11.2010 – SEOkomm Salzburg
- 02.12.2010 – Affiliate Xmas Meeting Nürnberg
- 17.12.2010 – Online-Marketing Weihnachtsfeier Leipzig
Vorschau auf die nächsten Sendungen
- Affiliate MusixX 6 am 09.12.2010 – Thema: Affiliate-Jahresrückblick 2010
- Affiliate MusixX 7 am 13.01.2011 – Thema: Affiliate-Trends 2011
Nachdem heute bereits die 5. Ausgabe von Affiliate MusixX gesendet wird, würde ich mir wünschen, dass Ihr zukünftig noch interaktiver an der Sendung teilnehmt und über die Kommentare Eure Meinungen und Wünsche mitteilt und damit evtl. auch interessante Diskussionen anstoßt.
Mit regelmäßig über 2.500 Höhrern sollte eine aktive Community eigentlich möglich sein.
Meine Bitte an Euch ist deswegen, die heutige Sendung mit mindestens 50 Kommentaren zu belohnen, um damit das aktuelle Thema auch tatkräftig zu diskutieren. Sollte es bei über 2.500 Höhrern nicht zu 50 Kommentaren kommen, werde ich mir überlegen, ob ich die Sendung zukünftig noch weiter produziere.
Ich hoffe es allerdings, dass wir das schaffen und sich zukünftig somit mehr Leute aktiv mit den Themen beschäftigen.
Abschließend hier noch der Film zur 10. Jubiläumsveranstaltung der Affiliate NetworkxX.
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Das Beispiel mit dem Blinden war philosophisch in Anknüpfung daran, dass PV sich so eng wie möglich an den Menschen koppelt, indem es an die Grundvoraussetzung der Wahrnehmung von Webseiten, dem Sehen, andockt. Das ist unausweichlich, denn wir müssen sehen um Webseiten überhaupt nutzen zu können. Auf dieser Ebene können wir noch lange keine Performance ableiten.
Weiter oben waren auch zahlreiche Beispiele für “Abstaubersales”. (z.B. starke Präsenz in anderen Channels, Offline-Werbekampagnen)
Hier geht es keineswegs um 1-3 Farbenblinde, die zu falschen Reports führen.
Ich kann natürlich verstehen, dass Du auf PV-Agenturseite rein aus Überlebenstrieb nicht auf alle Punkte im Detail eingehen magst. Ein Stück weit gehört die “Narrenfreiheit” im Reporting einfach zum PV-Geschäftsmodell
Würde ich in einem anderen Bereich einem Großkunden Zahlen auf solchen Grundlagen vorlegen, wäre ich nicht nur den Kunden schnell los, ich hätte darüber hinaus mit immensen rechtlichen Problemen zu tun. Bleibt also zu hoffen, dass die Advertiser VOLLBEWUSST (die Wenigsten sind sich in diesem Detailgrad dessen bewusst. Nicht einmal von den PV-Operativen kann man das behaupten) mischkalkulieren und sich sagen: “Die Performanceabrechnung ist zwar falsch, die Medialeistung aber trotzdem verhältnismäßig günstig gewachsen.
@markus
“Verstehe ich nicht. Es gibt doch Advertiser, die Postview in einem separaten Programm nur mit einer Closed-Group durchführen. Hier wird wieder einmal pauschalisiert und nur die amateurhaften Beispiele herangezogen.”
Wie ist hier bitte das Verhältnis von solchen Programmen zu der Masse?
Diese “amateurhaften Beispiele” haben leider manche Affiliates deutlich zu spüren bekommen in Form von Einbrüchen beim Umsatz.
Wie Inkognito schon angedeutet hat geht es hier teilweise um Einblendungen im Millionenbereich und da kann jede schlampig, amateurhafte Kampagne schaden anrichten.
Ich glaube wir wissen beide wie eng der Markt an wirklichen Top-Affiliates ist die mit unzähligen Contentseiten und seit jahren auf wirklicher Performance Basis arbeiten, mit diesen Leuten spielt man nicht und macht auch besser keine Experimente auf ihre Kosten.
Ich behaupte jetzt nicht das Du das machst aber es gibt diese Fälle leider immer wieder wie auch Günther im Interview bestätigt hat.
Un ob irgend etwas in den Kinderschuhen steckt oder nicht, geht diesen Leuten sonst wo vorbei wenn es sie betrifft.
@Dirk
Natürlich hast Du recht, dass es Partnerprogramme gibt, die mit dem Thema Postview nicht richtig umgehen können, schlecht beraten sind und Contentpublisher damit verprellen.
Aber nicht umsonst gibt es Affiliate-Agenturen und Top-Affiliate-Manager die jahrelange Erfahrung und Know-How aufweisen können und Advertiser umfassend beraten sollen.
Aber natürlich gibt es auch viele Partnerprogramme, die sich keine Agentur leisten wollen/können und dann vielleicht Fehler in der Programmbetreuung machen. Aber deswegen kann man ja nicht generell Postview verteufeln?
‘Wenn selbst Aussagen von Advertisern (wie das von Markus erwähnte Beispiel), dass ihre Erfahrungen für den Kanal sprechen vollkommen abprallen, hat es aber nur begrenzt Sinn.’
Diese Aussagen prallen ja nicht ab. Es steht nur immernoch die Frage im Raum, wie jetzt genau die Performance von PV gemessen wird uns es zu diesen Aussagen überhaupt kommt. Das kann irgendwie keiner beantworten. Es wird gesagt, dss es Messergebnisse und Cases gibt, die die Performance von PV bestätigen. Na und?!? Diese Aussagen alleine sind wertlos. Es ist nur Aussagen bzw. Behauptungen, solange es dafür keine klaren Fakten gibt.
Ich kann auch irgendwelche Behauptungen treffen, z.B. dass das Kuchenbacken im Wald maßgeblich zur Performance einer Kampagne beigetragen hat. Natürlich in Kombination mit anderen Maßnahmen und irgendwie hat dann das Kuchenbacken auch mit für einen Uplift gesorgt, weil ich es vorher als Performance-Maßnahme definiert habe. Klar, das ist mächtig überspitzt und nur ein Beispiel!
Ich will damit nur klarstellen, dass Behauptungen ohne klare, eindeutige und durchsichtige Messungen ohne Interpretationsspielraum, auf die sie sich stützen können, wertlos sind.
Meine Frage ist lediglich:
–> Wie wird die Performance von Postview gemessen? <–
Ohne Mischkalkulationen, Schätzungen, Annäherungen und Berücksichtigung oder Nichtberücksichtigung anderer eingesetzter Verfahren. Es geht mir um das alleinige Verfahren der Messung von Postview-Performance.
@Günther
Frag am Besten mal bei E-Plus nach, sicherlich können Sie dir ihre Messmethoden und Erfahrungen über ihr Multi-Channel-Tracking genau erläutern.
Genell läßt sich der Erfolg einer PV-Kampagne über ein kanalübergreifendes Tracking sehr wohl messen, wenn man es sauber aufsetzt und über einen bestimmten Zeitraum die Wechselwirkungen genau trackt.
@Markus:
Wie lässt sich der Erfolg denn messen, wenn ein Handyanbieter in TV-Spots und Plakaten ganz massiv ein neu eingeführtes Handy bewirbt, auf das die Welt gewartet hat. Hat es dann etwas mit Erfolg tun, wenn die mit View-Cookies bombardierten Leser diverser Nachrichtenmagazine via Type-In einen Sale generieren?
Hat es etwas mit PV-Erfolg zu tun, wenn Leser eines Nachrichtenmagazins aufgrund der starken Präsenz des Advertisers in den Suchmaschinen auf Grundlage einer generischen Suche einkaufen was sie gesucht haben?
Und wie können wir den Erfolg von den Leuten bewerten, die ohnehin schon seit Jahren beim Advertiser einkaufen, allerdings auch Nachrichtenmagazine online lesen und mit View-Cookies bewaffnet sind?
Wie willst Du das trennen?
Also, mir geht es keineswegs darum, Postview auf Biegen und Brechen zu verurteilen und dabei keine Rücksicht auf Aussagen der PV-Beführworter zu nehmen. Ich möchte nur die Argumentation und besonders die Messmethoden für PV-Performance verstehen (wenn es sie denn gibt). Daher versuche ich, mein Anliegen anhand eines Beispiels zu vermitteln:
Angenommen, es wären für einen Tag auf allen Monitoren in Deutschland, alle Werbeanzeigen mit Pappe überklebt. Werbeleistung würde so nicht erbracht werden. Postview-Publisher könnten trotzdem ‘Performance’ nachweisen, Postclick-Publisher hingegen nicht.
Was stimmt hier nicht?!?
Pappe auf dem Monitor…
Es gehen auch Leute in der TV-Werbepause auf die Toilette und trotzdem werden die Einschaltquoten gezählt. Das ist doch ein Nischenbeispiel. Die Leute sind am Rechner sogar viel aufmerksamer (und bemrken die Pappe). Und im Fall der Fälle hat der Publisher hat seine Medialeistung erbracht. Und wenn er im Vorfeld von der Pappe im Vorfeld weiß, pausiert er zu dem Moment die Kampagne.
Nein Ingo, darum geht es nicht. Das Beispiel zeigt einfach klar und deutlich, dass Postview auch Transaktionen komplett ohne Werbeleistung generiert. Über das Beispiel mit der Pappe mag man schmunzeln, es ist eben nur ein Beispiel.
Wennn man davon ausgeht, dass es einfach mal so wäre, wie in dem Beispiel beschrieben, kannst Du diese Aussage dann verneinen? Würde Postview keine Transaktionen generieren?
“Medialeistung erbracht” darf nicht verwechselt werden mit “Transaktionen generiert”! Postview idealerweiße auf eine “Medialeistung” zu reduzieren, ist aber in jedem Fall ein guter Anfang. Dann kommen wir auch von dieser kuriosen Performance-Vergütung weg.
Blinde können _zielsicher_ Postview Sales generieren. Folglich ist die Trackingmethode nicht ausgereift. Weiter oben habe ich weitere Lücken im Trackingprozess aufgezeigt, mit der sich PV-Uplifts simulieren lassen. (Bestandskunden, Offline-Werbekampagnen, starke Präsenz in anderen Channels) Hier bestehen prozedural eklatante Schwachstellen.
Glaubt ihr wirklich, ein offline beworbenes Sonderangebot entspringt eurer Performance nur weil sehr viele Internetnutzer online Nachrichten lesen? Dann muss ich künftig wohl allen PV-Publishern empfehlen, möglichst die Advertiser für PV zu akquirieren, die in möglichst vielen Channels stark präsent sind. (-> Abstaubsales)
Nutzt mal Google Insights. Ich bin mir sicher, dass sich durch Offline-Kampagne erzeugte Peaks in den Suchnachfragen auf eure sogenannten Uplifts auswirken.
Hier wird eine eindeutige Korellation bestehen.
So lange wir darüber sprechen müssen, können wir nicht ernsthaft über Performance Marketing sprechen. Postview bringt auf diese Weise nämlich sämtliche Printkrankheiten mit in den Online-Marketing-Mix. Wir können nicht die Grundbedingungen der Wahrnehmung einer Webseite als Grundlage für eine Performancemessung nehmen. Wenn ich euch PV-Publishern so zuhöre, klingt es irgendwie immer so: “Ach, mit den Performancezahlen muss man es nicht ganz so genau nehmen. Wir haben ja Medialeistung erbracht”. (Medialeistung ja, aber nicht Performance! Media ist ein anderer Case)
Um den klassischen Einwand gleich vorwegzunehmen: Sicher habt ihr auch *irgendwie* Performance erbracht. Denn eine erhöhte Medialeistung wirkt sich sicher positiv aus. Das stelle ich niemals in Abrede!
Aber ihr könnt nicht wirklich messen, was ihr “on top” an Performance generiert habt. Ihr verkauft dem Advertiser immer in großen Teilen bereits bestehende Performance. (Bestandskunden, Offline-Werbekampagnen, starke Präsenz in anderen Channels) Wie wollt ihr überhaupt Offline-Peaks von eurem sogenannten Postview-Uplift trennen?
Es bestehen technologisch gar keine Möglichkeiten der Trennung, wenn wir den reinen Visit, die Grundvoraussetzung für das Lesen einer Webseite, als Grundlage für “Tracking” nehmen.
Hallo Ihr Drei,
hab heute morgen diesen Podcast gehört. Großes Lob an dieser Stelle. Das war mal ein erfrischend anderes Format. Gut hat mir die sachliche, aber kontroverse Diskussion gefallen. Weiter so! Bei einigen Fachbegriffen (z.B. “Triple-Banner”) hätte ich mir eine kurze Erläuterung gewünscht.
Grundsätzlich glaube ich auch an Selbstreinigungskräfte des Marktes. Das kann aber nur passieren, wenn alle beteiligten Parteien gleich informiert sind. Und gerade bei den Advertisern vermute ich, dass diese noch einen Know-how Nachteil haben. Aber mit der zunehmenden Verbreitung des Affiliate-Marketings wird sich das Know-How langfristig dem der klassischen Werbung annähern.
Triple Banner = ein unschönes Postview-Format, in dem 3 Advertiser gleichzeitig beworben werden. Das bedeutet, dass pro Triple-Banner gleich 3 View-Cookies auf deinem Rechner landen. In der Regel steuern die PV-Publisher das mit einem sehr niedrigen Frequency Capping aus um auf Masse die Cookies zu streuen.
Beobachte einfach mal wie viele View Cookies Du dir beim lesen eines Nachrichtenmagazines im 3er-Pack einfährst.
Das Triple wird immer dann gefahren, wenn der ecpm zu niedrig ist um die Kampagne profitabel zu halten. Was daran lächerlich ist: Egal ob 1 oder 3 Advertiser pro Banner und die Medialeistung sich in Richtung Triple für den einzelnen Advertiser verringert wird die Performance immer gleich berechnet, denn pro Advertiser 1 Cookie. Das ist auch so ein Problem.
Wenn ist es recht verstehe ist einer der Hauptkritikpunkte, dass sich Sales über Postview nicht zweifelsfrei allein darauf zurückführen lassen, sondern auch von anderen Kanälen beinflusst werden. (Beispiel eplus).
Natürlich ist das so! Auch Content-Publisher leben hier nicht auf einer Insel der Seligen und sind allein verantwortlich für generierte Sales, sondern profitieren ebenso von Offline- und Display-Kampagnen, einer guten Preispolitik des Merchants, etc.
Ein abgestimmter Mix aus verschiedenen Kanälen ist letztlich für den Gesamterfolg verantwortlich, kein einzelner Kanal. Hier hat Postview ebenso eine Berechtigung wie Content-Partner, TKP-Kampagnen, TV-Spots etc.
Michael, beim PV gibt es ja nichtmal Anhaltspunkte wie z.B. den Tracking-auslösenden Klick. Kannst Du mir die immer noch offene Frage beantworten, wie PV-Performance gemessen wird? Kannst Du mein Beispiel widerlegen, in dem bildlich dargestellt wird, was passiert, wenn keine Werbeleistung erbracht wird. Warum in dem Fall trotzdem ‘PV-Performance’ entsteht?
Ganz ehrlich, es gibt nichts daran zu rütteln, dass PV soviel mit Performance zu tun hat wie der Papst mit dem Teufel. Und ebenfalls lässt sich aus dem Pappe-Beispiel auch ableiten, dass Transaktionen zweifelsfrei abgegriffen werden.
Zunächst vergisst Du die, auch über PV-banner generierten, Postclick-Sales, die einen nicht unwesentlichen Anteil ausmachen. Anhaltspunkt ist zudem die erwähnte Case-Study von eplus. Ähnliches habe ich bei einem selbst betreuten Partnerprogramm festgestellt (mit Cookie-Weiche), nämlich dass die Sales
- nicht zu Lasten der Content-Partner gingen
- laut Merchant keine neagtive Auswirkung auf SEM und SEO hatten.
Problematisch finde ich, dass PV nach den gleichen Kriterien beurteilt wird wie Content-Publisher. PV ist ein Hybridmodell, bestehend aus der Reichweite von Display-Kampagnen (eingekauft auf TKP-Basis) sowie der performancebasierten Vermarktung, also PPS.
Mit den gleichen Argumenten, mit denen PV kritisiert wird, kann man auch Display sowie sämtliche Offline-Maßnahmen kristisieren, sofern diese nicht auf direct response ausgelegt sind, jedoch profitiert jeder davon.
Natürlich gibt es einen Anteil kannibalisierter Sales, dies gilt jedoch in jeder Richtung und für jeden beteiligten Kanal. Wenn ich durch Offline-Maßnahmen oder Display & PV den Brand stärke, so profitieren z.B. Brand Searches im SEM, sind aber nicht der auslösende Kanal. Preisvergleiche profitieren von der Preispolitik des Merchants sowie anderweitiger Vorarbeit im Bereich Brand & Product Awareness sowie Content-Partnern. Auch letztere profitieren von Offline Maßnahmen, die einen nicht unwesentlichen Einfluss auf gesuchte Begriffe oder Themen haben, zu denen die Content-Partner ranken.
Wie bereits geschrieben profitiert jeder Kanal vom anderen, hier ist man aufeinander angewiesen.
Zudem versteh ich die hier an anderer Stelle geforderte Trennung von PV und Affiliate in verschiedenen Netzwerken nicht. Was soll das bringen? Entscheidend ist einzig und allein ein seriöses Tracking, das sowohl nach Last-Cookie-Wins verfährt, als auch Klick-Cookies eine höhere Priorität einräumt. Dies ist, auch ohne PV, zwingend notwendig.
Nette Diskussion, nur kurz mal mein Senf dazu.
Günther dein Beispiel hat ein Problem der Banner, wäre dann nicht im sichtbaren Bereich und somit würden diese Sales nicht zählen der Partner gekündigt und die Sales storniert. Aber darum geht es nicht wirklich, ich denke, dass man PV machen kann, aber nur unter der Voraussetzung einer funktionieren Trackingweiche die Netzwerk unabhängig ist.
Der Vorteil , den ich sehe, ist das ich damit Display messen kann, man sieht ja dann zum Einen was die Views kosten, und zum Anderen was sie an Umsatz brachten. Ob dieser Umsatz durch einen anderen Kanal auch erzeugt wurden wäre, lässt sich in gewisser Weise messen, da man den Unterschied in den Sales ja kanalübergreifend prüfen kann, wenn dort eine Steigerung erfolgt ist der Diskurs nicht mehr nötigt, da wenn keine andere Sonderaktion oder Werbeaktion zeitgleich läuft oder diese über das Tracking einzeln per REF zum Beispiel getrackt wird, die Ursache der Steigerung in dieser View-Kampagne liegen muss.
Natürlich lassen sich andere Kanäle nie aus der Betrachtung ausschließen, aber jede Kampagne egal ob SEO, SEM, Affiliate , Display, View-Performance profitiert voneinander. Ebenso wie TV Kampangen einen Einfluss auf das Web haben.
Ich denke das Problem, was besteht das View-Kampangen mit SEO oder SEM Kampangen verglichen und in der Wahrnehmung vermischt werden.
Denn zum einen nutzt man meines Erachtens PV eher um die Bekanntheit einer Marke oder einer aktuellen Aktion zu steigern und wenn ich dieses mit einem TKP, der sich aufgrund der Umsatzzahlen ergibt machen kann, besteht die Möglichkeit das dieses für mich günstiger ist als eine reine TKP Kampagne.
Die andere Frage ist haben „normale“ Publisher einen Vorteil oder einen Nachteil( saubere Technik setzte ich sowieso voraus)?
Bei sauberer Technik sehe ich für den normalen Affiliate keine wirklichen Nachteile eher den Vorteil dass der SEO oder SEM ebenso von einer gesteigerten Bekanntheit der Marke profitiert, denn sind wir mal ehrlich in einem Shop, welchen keiner kennt kauft keiner.
Somit liegt meines Erachtens das Problem nicht in View-Kampagnen und der seit zwei Jahren währende „Krieg“ zwischen PV-Befürwortern und Gegner beruht auf einem Missverständnis und auf dem Handeln von einigen schwarzen Schafen.
Denn einerseits sehe ich kein Problem wenn jemand Displaywerbung macht und diese über die Anzahl der Sales, welche von Personen, die diese gesehen haben, bezahlt wird.
Andererseits sollte auch bei dieser sichergestellt werden das andere Publisher oder Kanäle davon nicht beeinträchtigt werden, aber das stand meines Erachtens nie zur Diskussion.
Ich denke das Hauptproblem liegt hierbei bei der Technik und an den schwarzen Schafen, wobei ich davon ausgehe das sich diese in weiße verwandeln sobald Konsequenzen eintreten, Ausschluss aus dem Programm Stornierung aller Sales usw. usf..
Doch dieses Problem gibt es in jeder Sparte des Affiliate bzw. Onlinemarketings.
Hallo Trutz,
erst mal danke für die netten Worte. Es freut mich sehr, dass Dir die Diskussion gefallen hat und Günther mit Sicherheit auch. Ich war gestern leider komplett eingespannt und konnte daher nicht auf die neuen Beiträge antworten. Wenn es mal zu einer Neuauflage einer Diskussion zwischen Günther und mir kommen sollte (i’m ready
), werden wir darauf achten, dass spezielle Begriffe noch besser bzw. überhaupt erklärt werden.
Die anderen Beiträge muss ich erst sichten und melde mich später wieder
Viele Grüße
Ingo
Mensch, Alex. Da ich Deinen Post und die Einlassungen vor allem zur lieben “Performance” jetzt erst in Ruhe lesen konnte und wir schon wieder eine ziemlich vorgerückte Stunde haben, kann ich Deiner Aussage guten Gewissens zustimmen und spare mir nächtliche Tipparbeit.
Ich hoffe es geht Dir gut. Liebe Grüße auch an Martin! Ich habe seinen Geburtstag vergessen *schäm*. Daher hier noch mal alles Gute nachträglich an Herrn Dorst.
So Markus, jetzt hast Du aufgrund der Kontroverse Deine 50 Kommentare.
Hi
recht interessante Sendung! Ich denke das es weniger schlimm ist, wenn man nicht zu 100% sagen kann, das eine PV-Einblendung zu einer Kaufentscheidung geführt hat. Das ist ja auch beim Klick nicht anders – es ist wahrscheinlich aber nicht sicher. Das Beispiel mit den Gutscheinen habt ihr ja selber gebracht.
Freue mich auf die nächsten 5 Sendungen.
Gruß
hubba