Link-Controlling ist eine der Schlüsseldisziplinen im Linkbuilding. Nicht nur das Controlling in Sachen Erstellung und Bestand, sondern besonders die Bewertung von Linkpools im Zusammenhang mit gekauften Links. Immer mehr Kunden wollen sich aus den Abhängigkeiten ihrer Linkgeber lösen und haben extreme Angst dabei ihre Rankings zu verlieren. Diese Linkgeber sind nicht selten selber SEO Agenturen. Wird sich also eine neue Nische für SEO Agenturen auftun, die dann ausschliesslich diese bezahlten Links von anderen Agenturen bewerten ?
Grundsätzlich geht das sicherlich nur, wenn danach auf echtes organische “handgeblasenes” Linkbuilding umgestellt wird und wenn ein Höchstmaß an Kompetenz und Reputation nachgewiesen wird. Sonst wird dies auch schnell zu Hauen und Stechen zwischen den Agenturen.
Ein schwieriges Thema, welches ich mit Hanns Kronenberg in einem Interview besprochen habe. Hanns Kronenberg ist der KING of SEO Content iPhone APP (bald auch als iPad Version erhältlich)
Darüber hinaus waren noch die folgenden Themen Bestandteil der Aufnahmen :
- Entwicklung in Radio4SEO
- Kurzmitteilung zur SEO CAMPIXX 2011
- Linkbaits enttarnt vom Ermittler Fischerländer ?
- Tote Links reaktivieren von hier und hier (eine Lösung bietet Ch. Cemper an)
- Webprojekte als Geldanlage ? vom Julian
Viel Spaß mit 1:44 Std. zum Thema Link Controlling









Hi Marco & Hanns,
das war glaub ich die beste Show die ich jemals gehört habe, zumindest die beste an die ich mich gerade erinnern kann!
Das Interview-Thema musste ja auch endlich mal angesprochen werden. Miet-Links haben ein extrem hohes Risiko, bestenfalls sind sie wertlos und nichts passiert, schlimmstenfalls werden Existenzen ruiniert. Dieser Verantwortung sollte man sich mal bewusst sein. Ich denke viele verdrängen das auch einfach. Der zweite Punkt ist die Abhängigkeit. Geld zahlen = Links mieten = Trafic = Abhängigkeit. Kein Geld mehr = Links abstellen = Kein Traffic. Da kann man doch lieber Adwords schalten, ist doch das gleiche Prinzip, jedoch so gewollt und ohne Risiko.
Danke euch beiden!
Gruß,
Marcel
Ich glaube das ist genau der Punkt, vor die sich ein Entscheider stellen muss, wenn er die SEO Maßnahmen nicht mehr von einer Agentur, sondern inhouse durchführen möchte – oder eben den SEO Anbieter wechselt: Welche Links sind tatsächlich wertvoll, wie wertvoll, Risiko eingehen diese zu verlieren und damit wahrscheinlich auch wichtige Rankings.
Wir zeigen zwar auch in unserem Tool viele Eigentschaften einzelner Links an,man kann sicherlich sagen dieser oder jener Link ist wertvoller – aber insgesamt eine komplette Kampagne danach bewerten wäre definitiv falsch, da die Natürlichkeit des Linkaufbaus damit zerstört werden kann, wenn man sich eben nur auf die vermeintlichen wertvollen Links konzentriert.
Hallo,
wirklich gute Ausgabe. Ich habe festgestellt, dass mir persönlich die seichtere Musik bei einem Podcast besser gefällt. Das als kleine Info für Marco…
Grüße
Gretus
Musik: geht mir wie Gretus – aber wir sind auch schon alt und nicht repräsentativ
Ansonsten schöne Show. Ich staune immer, wenn es um SEO für große Kunden geht, was für Möglichkeiten man da hat. Beim Telekom-Jens sitzt ich auch immer nur mit offenem Mund da…
Beim Thema Mietlinks (ich habe da eigentlich keine Ahnung von): was meint Ihr: bei einem Budget von, sagen wir 1.000 EUR für “Linkbuildung”, was bringt mehr: gute Links mieten, oder eine “Linkbait”-Aktion konzipieren und die Kohle als Anreiz verpulvern?
Schön, dass wenigstens einige feedback geben: Marko, wieder mal Dank für die Mühe
@Mißfeldt:
Ich schreibe nächste Woche einmal einen Beitrag darüber, was Mietlinks auf Dauer kosten und ob sich das im Vergleich zum eigenen Linkaufbau rechnet. Die Musik gefiel mir übrigens auch besser.
@missfeldt Danke für deinen Kommentar. Ich persönlich würde das Geld immer organisch anlegen, also nicht mieten. Aber wie wir gesagt haben, es gibt Businesspläne, wo handgeblasen einfach zu langsam ist. Und …. Wie weit willst du mit 1000 € kommen ? Im Normalfall bekommst du dafür ca. 10 Stunden Arbeitsleistung. Da schaffst du gerade mal das Thinking.
Sehr geile Sendung diesmal, das Interview war echt gut.
Ich bin auch der Meinung, in manchen Bereichen wie Kredit, private Krankenversicherung geht es nicht ohne gekaufte Links, schaut mal die Backlinks der rankenden Seiten an, das sieht man in 2 Minuten wieviele gekaufte Links die haben. Google scheint das wohl nicht wirklich zu stören, wenn die Seite guten Content hat und die anderen Rakingfaktoren neben Links gut bedient werden und wenn ich mir ansehe, was für Backlinks gut rankende Poker und Casino Seiten haben, bedienen die sich zwar auch viel im Greyhatbereich, haben aber auch ienige gemietete Links.
Bei vielen Bereichen geht es auch ohne gemietete Links und wie ich selbst erlebte, TOP10 in 2 Monaten in einem umkämpften bekannter Sportart, die ein Millionenpublikum anzieht.
@seonaut: war ja nur ein fiktiver Beispielbetrag. Deine Antwort ist aber sehr interessant
Gehen wir also mal von 10.000 Eur aus. Das stellt sich dann schon die Frage, wer mehr erreicht: der Linkkäufer oder der Linkbaiter. Und wo ist das Risiko eigentlich größer, das Geld zu verbrennen?
Ach so: ich meine natürlich nur das Geld für eine Aktion: die Man-power und das Seo-Gesamtpaket kosten natürlich sowieso mehr. Es geht einfach nur um einen fiktiven Betrag, den man nur zur Generierung von Links aufbringt, unabhängig von den Man-Power-Kosten: entweder ein Gewinn für einen Linkbait oder eben direkt in Mietlinks stecken…
Na dann sollte es aber auch gleich unabhängige Prüfgremien geben. Irgendwer muss ja auch kontrollieren das der Controller nicht mit dem Builder unter einer Decke steckt. Wäre das dann nicht wieder eine Aufgabe für die Regulierungsbehörde ?
Hallo Marco,
mal wieder eine gelungene Sendung! Aber mit Deinen 40 Lenzen bist Du noch kein Silver-Surfer. Gilt erst ab 50. Hey, bevor Du jetzt lachst -ich bin ein Silver Surfer.
Weiterhin viel Erfolg mit Radio4seo!
Gruss
Klaus
@Seonaut: Offtopic und Lebensentwürfe finde ich gut. Wie wohl ein “Gesünder Leben für Nerds”-Vortrag bei der Campixx wäre?
Zum Fernsehen: Ich empfehle einen Digitalen Videorekorder. Diese nehmen automatisch auf, was einen interessiert und schneiden die Werbung gleich raus. Meine Kinder kennen Fernsehwerbung nicht, obwohl sie nicht ganz fernsehfrei aufwachsen.
Ich selbst nutze dazu einen “VDR”. Das ist ein Linux Opensource-Projekt, was den Vorteil hat, dass es nie Einschränkungen bezüglich Werbung überspringen oder sowas geben wird. Ein (sehr) alter PC und eine TV-Karte reichen. Bequemer geht es mit fertigen Receiver-Lösungen auf VDR-Basis. Als Nerd macht man das aber billiger selbst, wobei ich so etwa ab dem 3. Kind nicht mehr die Zeit dafür habe, aber das läuft bei mir auch schon seit etlichen Jahren so. Aber als SEO ist Geld ja eh kein Problem. Da mietet man halt einfach ein paar weniger Links…
@Horst Ja, gerne lerne ich auch Campixx gerne was dazu, was meinen Lebensentwurf angeht
Schönes Interview.
Ohne Fernseher leben ist eigentlich ganz einfach. Machen wir schon seit ein paar Jahren und das wir was vermissen kann man nicht behaupten.
Nur irgendwann muss ja die Medienerziehung für den Nachwuchs anfangen, leider.
Hallo Marco,
danke mal wieder für Deine interessanten Denkanstöße. Ob Linkkauf oder nicht ist doch immer von sehr vielen Parametern abhängig. Wie Kunde, Größe des Projekt´s, Investition, Ziel u.s.w.
Deshalb finde ich die Haltung sollte man im Auge behalten besser als das ist ein NO GO.
Weiterhin Viel Erfolg euer okseo
Hey SEOnaut,
ich schließe mich den Vorkommentaren an. Diese Folge war inhaltlich richtig gut und nach dem aktuellen Folgen vom SEOhaus das beste hier seit langem. Weiter so! Was ist mit deinem Co-Host von Anfang des Jahres passiert (leider Namen vergessen)?
Grüße!